Pferde des Windes

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 1.Kapitel -> Mitten im Winter...

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Summerday
Leitstute/Leithengst
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Stärken: Freundlichkeit, Gallopieren
Schwächen: Traben auf langer Strecke

BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   So Dez 19, 2010 11:45 am

(Keine Lust mich als Cio anzumelden^^
ach...Momna, ich dachte du weißt nix von deiner Zwillingsschwester!)

Alessio ging mürrisch los. Innerlich wehrte er sich, doch äußerlich wurde er von der Herde geschoben, und von der Stute Momna gezogen. Er konnte nichts machen. Eine Weile lief er nun schon, ohne anzuhalten. In der Ferne nahm er den Geruch auf.

Da entlang! Nicht mehr weit.

Er ging ein wenig zur Seite, und ließ Night den Vortritt.
Er wendete sich nun leicht ab, und blieb ruhig stehen.
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   So Dez 19, 2010 1:39 pm

Night schob sich an Alessio vorbei und blickte in die weite, schneebedeckte Ebene. In eniger Entfernung war der Schnee aufgewühlt, und rote Spuren führten noch weiter weg.

Hat die sich wieder irgendwas angetan?

dachte Nightsoul resigniert. Sann trabte er an und folgte der Spur aus Blut und Hufabdrücken. Immer wieder entdeckte er Stellen, an denen die Stute gestolpert sein musste. Der Rappe schüttelte den Kopf. Es war kaum zu übersehen, dass Momna Moana Soledad in großer Panik, Verzweiflung oder Wut hier entlang gekommen war. Night schnaubte leise und lief weiter. Es dauert ganz schön lange dafür, dass Alessio behauptet hatte, es wäre nicht mehr weit. Doch dann sah er irgendwann eine Klippe, und an ihrem rand lag eine Stute- Momna, wer auch sonst! Sie war wohl zusammengebrochen, dass verzweifelte, arme, kleine Ding! Und sie hatte sich wahrscheinlich die Klippe runterstürzen wollen. Tja, nur noch einen Schritt vom Ziel entfernt gewesen...
Nightsoul verzog sein Gesicht zu einer spöttisch grinsenden Grimasse, während er zu der Stute hinschlenderte. Er stupste sie mit dem Huf an. Sie war bewusstlos oder so.

"Süße, steh auf, hier ist jemand für dich!"

sagte er nur.
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   So Dez 19, 2010 8:03 pm

((Momna weiß nichts von ihrer Zwillingsschwester Moira weiß es aber sehr wohl auch wenn sie es nicht sagt. Hatte ich aber auch geschrieben!))

Moira war den anderen beiden nervös gefolgt. Die blutigen Spuren und anderen Abdrücke im Schnee erschreckten Moi. Momna musste ziemlich bluten um solche Spuren zu hinterlassen. Sie senkte ihre Nase kurz in den Schnee. Das Blut war definitiv frisch. Und dann traf es sie mit einer Wucht, die sie nicht erwartet hatte. Momna war nicht von irgendjemanden verletzt worden, dann wären hier andere Gerüche gewesen oder man hätte etwas gehört. Und wenn es kein anderer war, musste sie es selbst gewesen sein! Übelkeit stieg in ihr hoch und sie musste sich zwingen, sich zu beherrschen. Wie verzweifelt, wie am Ende musste ein Pferd sein, dass es weit genug ging sich selbst in solchem Maße zu verletzen? Was musste sie erlebt haben um so zu enden? Und wo war sie jetzt? Moi beschleunigte ihren Schritt erneut. Momna musste auf ihre Art all das Erlebte verarbeitet haben. Indem sie sich selber verletzte. Plötzlich fiel ihr Begriff wieder ein, den ihreM entorin in ihrer alten Herde immer verwendet hatte. Sie wollte ihn nur flüstern aber es war laut genug, dass die anderen es hören konnten

Rote Tränen. Und nicht gerade wenige

Dann sah sie den Abgrund. Sie konnte nicht länger langsam laufen sondern galloppierte ohne längeres Nachdenken los. Dort lag ihre Zwillingsschwester, mit verwahrlostem Fell, die Hufe nur wenige Zentimeter vor dem Abgrund, vor dem sicheren Tod. Und sie war bewusstlos. In dem Fall war das wohl eher Glück als Pech, denn wenn sie nicht bewusstlos geworden wäre, hätte sie vielleicht diesen letzten Schritt gewagt, ohne sie noch einmal zu sehen. Sanft stupste sie nun auch Momna an. Mit einer gewissen Schwesterliebe in der Stimme, für andere jedoch unhörbar sagte sie

Hey aufwachen, Große! Ich würd dich gerne mal kennenlernen aber so geht das leider nicht. Also Augen auf!

und an Night gewandt, wieder mit dem üblichen, höflich-distanziertem Ton sagte sie:

Ich wäre, wenn sie die Augen aufwacht dann gerne ein bisschen mit ihr alleine, wäre das eventuell möglich?

Dann suchten ihre Augen Cio, den Braunen. Wie würde der wohl reagieren, wenn er Momna so sehen würde? Hatte er ihre älteren Wunden schon gesehen, die sie ebenfalls an dem Fell ihrer Zwillingsschwester entdeckt hatte? Und was hatte Momna wohl getan, dass er so sauer war? Sorgenvoll schaute sie dann wieder zu Momna. Sie war geschwächt, geistig und körperlich, das erkannte sie auch so. Aber wie konnte sie M omna wieder dazu bringen aufzuwachen? Was sollte sie überhaupt tun? Sie war schließlich keine Heilerin, die sich mit solchen Dingen auskannte. Ihre alte Herde war auf psychische Dionge und Gesichtlesen spezialisiert gewesen nicht auf körperliche. Unruhig beobachtete sie wie sich Momnas Bauchdecke nur schwach hob und senkte. Ihr Zustand konnte also nicht allzu stabil sein. Aber diese Erkenntnis nützte ihr nun auch nichts. Moira beschloss zunächst einmal zu warten was die anderen machten, sollte Momna nicht bald aufwachen und reden.
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   Di Dez 21, 2010 5:44 pm

Moira eilte zu ihrer vermeintlichen Schwester. Nightsouls Blick traf kurz den Ihren, dann schaute der Rappe die Klippe hinunter. Es ging wirklich recht tief runter. Night fragte sich einen Moment, wie lange man brauchte, bis man unten war- wenn man denn sprang! Momna Moana hatte es tun wollen. Sie war ein Feigling, Night hätte sie am liebsten getötet.

Wer den Freitod wählt, ist es nicht wert zu leben. Und wer sich selbst verletzt, auch nicht!

Pferde, die nicht stark genug für das Leben ware, wollten sich selbst erlösen. Aber an Momnas Fall bemerkte Night mit einem Grinsen auf den Lippen, dass dies auch schief gehen könnte.
Oh nein, er würde Momna niemals töten! Es wäre härter für sie zu leben. Moira Modesta Solina sagte etwas und Nightsoul wandte ihr den Kopf zu. Sie sagte, dass sie ein bisschen mit ihrer Schwester allein sein wolle, sobald Momna aufwachte.
Nightsouls Grinsen wurde breiter.

"Wenn sie denn aufwacht... dann natürlich, My Lady! Bedauerlicherweise hat es unsere Heilerin für nötig gehalten, sich einige Zeit auf eine Reise allein zu begeben, weshalb ich für das Leben Ihrer Schwester nicht garantieren kann."

Night deutete eine Verbeugung an und wandte sich wieder ab. Nun gut, er würde Wort halten. Er würde die beiden Schwestern allein lassen. Doch danach würde er Momna eine Standpauke halten- wer glaubte diese Stute zu sein?! Außerdem würde Nightsoul ein weiteres Wort halten: Wenn Momna Moana Soledad dies hier nicht überlebte, würde White Hate dafür bezahlen müssen!


Zuletzt von Nightsoul am Do Dez 23, 2010 4:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   Di Dez 21, 2010 10:10 pm

((woher weiß Night, dass die Zwillingsschwestern sind? Moi hat das nie gesagt hab extra nochmal nachgeschaut!))

Wieder dieser Lichtschein. Diesmal schwächer. Dann Stimmen. Stimmen aus der Vergangenheit, Stimmen aus dem Jetzt und Hier und Stimmen aus der Zukunft? Jedenfalls Stimmengewirr und diese Finsternis, die irgendwie eine Art schützende Burg war. Hier war keiner, der sie an ihr Elend erinnerte, keiner der sie falsch bemitleidete, keiner der sie sonst irgendwie störte. Es mochte selbstmitleidig klingen, aber gab es eine Stufe unter ihr, die sie hätte bemitleiden können? Wohl kaum. Und deshalb ertrank sie halt im Selbstmitleid. Und wenn schon sollten die anderen doch denken was sie wollten. Sie fühlte sich hier so sicher, so wohl, es war alles so vertraut. Gerade wollte sie noch etwas tiefer in diese dunkle, angenehme Welt gehen da drangen eindringlichere Stimmen auf sie ein. Sie sollte die Augen aufmachen? Wer zum Teufel war diese fremde und doch vertraute Stimme, die sie, ausgerechnet sie kennen lernen wollte? Am liebsten hätte sie geschrien, dass sie doch hier war, so lebendig wie selten zuvor in dieser dunklen Umgebung in der alles so irgendwie federleicht war. Ihr Mund öffnete sich doch es kam kein Laut heraus. Sie vesuchte es nochmal, und nochmal doch es passierte nichts. Es kam ihr leicht seltsam vor doch sie ignorierte es, denn wie jeder Ort musste dieser ja auch seine Nachteile machen. Am Rande hörte sie noch die Worte des Leithengstes aber die ginorierte sie schon vollkommen, denn die Dunkelheit lockte sie noch tiefer hinein, weit weg von blendenden Lichtern und verwirrenden Stimmen. Weiter weg von der Realtität.
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   Do Dez 23, 2010 4:36 pm

(oh, hab ich gar nicht bemerkt... werds mal irgendwie abändern... aber das sie schwestern sind lass ich, da das ja so rüberkommt)
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   Di Jan 11, 2011 8:25 pm

Moira erinnerte sich nicht daran gesagt zu haben,dass sie Schwestern wären, aber selbst wenn er es gemerkt hatte so war es ihr gleichgültig. Hier ging es in aller Regel um Momna nicht um irgendwelche Nebensächlichkeiten. Ob sie nun blutsverwandt oder nicht waren, war doch völlig egal, schließlich ging es hier um ein Pferdeleben. Weiterhin beobachtete sie Momna genau. Für einen Moment schien es, als hätte sich ihr Mund unmerklich bewegt, aber das könnte sie sich genauso gut eingebildet haben, in ihrer Verzweiflung sie müsste doch irgendwie reagieren. Was hätte sie darum gegeben hier und jetzt eine erfahrene Heilerin zu haben, die ihrer Zwillingsschwester helfen konnte und wusste was zu tun war. Sie konnte doch jetzt nicht einfach sterben, ohne, dass sie sich je wirklich kennengelernt hatten. War das Leben wirklich so grausam? Wer konnte das schon wissen? Nein soweit durfte es nicht kommen. Ihre Augen drehten sie sich gen Himmel und sie dachte provokant: wenn dort oben jemand sitzt dann hilft er bloß denen die sich selber helfen. Und plötzlich schien sie zu wissen was zu tun war. Ihr Blick fiel auf den Braunen. Ebenjener zeigte immer noch keine Reaktion. Na der hatte vielleicht Nerven! Sie stupste ihn energisch an und forderte ihn ebenso energisch auf:

"Du da. Wenn dir auch nur ein Fünkchen an Momna gelegen ist, völlig gleich" bei diesen Worten fixierte sie ihn genau, als wüsste sie was er dachte "was diese zu dir gesagt oder was auch immer sie getan hat, dann hilf mir gefälligst mal sie irgendwo anders hinzubringen."

Das klang etwas genervt und ruppiger als sie wollte, aber Angst ließ sie über ihren Schatten wachsen. Und woher sie dieses Energische und Sichere nahm wusste sie nicht sie hörte auf ihre Intuition die sie bisher noch nie im Stich gelassen hatte. Außerdem wurde ihr immer gesagt, dass man auf diese besser hören konnte als auf den Verstand, denn dieser verrannte sich schnell. Dann sagte sie mehr zu sich selbst gewandt als zu jemand anderem sprechend:

"Nicht, dass sie aufwacht, panisch wird und uns endgültig verlässt"


Ihr grauste vor dieser Vorstellung und so machte sie sich mit dem Mut der Verzweiflung leider vergeblich daran, Momna irgendwie von der Stelle wegzubewegen. Erneut fixierte sie den Braunen mit wütenden Blicken. Er könnte ja jetzt mal seine persönliche Wut einen klitzekleinen Augenblick runterschlucken und sich mal auf das wesentliche konzentrieren. War er denn wirklich so egoistisch? Oder war er einfach nur in einer Art Schockzustand? Gott warum Hengste immer so zimperlich sein müssen, dachte sie und grinste fast ein bisschen bei dieser Vorstellung. Bald aber besann sie sich auf den Ernst der Lage, in dem es wirklich nicht angebracht war zu grinsen. Verzeifelter drückte und schob sie, doch Momna war zu schwer und sie garantiert nicht dazu gebaut um schwere Lasten und Pferde zu bewegen. Sie hatte begriffen, dass Momna seelische Hilfe brauchte aber so und hier ging das garantiert nicht. Jede Nacht würde sie an Momnas Körper wachen, deren Geist ebenjenen verlassen zu haben schien.
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BeitragThema: Re: 1.Kapitel -> Mitten im Winter...   Fr Jan 14, 2011 3:30 pm

(sorry, habe mein Passwort von Cio verlegt!!)

Der Hengst stand steif da. Er atmetete leise. Er sah sie in ein paar Meter Entfernung liegen...Die Stute, die ihn gedemütigt hatte.
Erst hatte er nr ein kühles Lächeln aufgelegt, doch die Mimik verschwand, und mehr nd mehr verdrängten die Gefühle, die von ihm ausgingen seinen Hass.
Nun schon selbst wie im Traume rührte der Hengst sich nicht mehr. Seine Gedanken wirbelten durcheinander, als plötzlich diese andere Stute Moira auftauchte.
Er verstand ihre Worte. Nun rappelte er sich auf, und trabte zu Momna...

Gut, aber bitte komm endlich!

Nun wartete er darauf, das sie kam und ihm helfen würde!
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