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 Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar

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BeitragThema: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   Mi Mai 12, 2010 5:57 pm

Name:
Sonticus

Bedeutung:
lat. Gefährlich

Spitzname:
Satan

Vergangenheit:
Geprägt von Grausamkeit, Mord und Totschlag lernte der Hengst nichts anderes kennen aus eben dies: Grausamkeit, Mord und Totschlag. Doch statt wie die Schwächlinge dieser Herde einfach nur mitzulaufen und sich unter zu ordnen, strebte Sonticus Macht an. Macht und Ruhm, den er nur bekäme, wenn er den Leithengst nieder ringen würde - oder aber wenn er ihm die Stuten stehlen würde. So oder so, es würde Zeit benötigen, Zeit, die der damals gerade erst entwöhnte Hengst zur Genüge besaß. Doch er ging wohl als einer der jüngsten Mörder überhaupt in die Geschichte ein, denn als er geboren wurde, starb seine Mutter - stranguliert. Wie genau es funktionierte, hatte bislang niemand erfahren können, doch der Duft des Fohlens hing damals schwer und verräterisch in der Luft. Dass Sonticus es war, der die Mutter umbrachte, war beinahe klar, doch wirklich glauben wollte man es nicht. Wenig später jedoch starb in einem wilden Spiel ein Füllen, drei Tage älter als Sonticus. Immer mehr ängstigte man sich vor ihm, gab ihm zu Recht den Spitznamen Satan und mied ihn, als habe er einen ansteckenden Virus. Mit jedem Tag legte er sowohl an Größe, als auch Gewicht und Boshaftigkeit zu. Es war beängstigend, ihn so rasant wachsen zu sehen. Nein, es war viel mehr als das: es war einfach tödlich. Jedoch keineswegs für ihn und das spürte die Herde bald am eigenen Leibe. Denn seine Zeit kam. Im zarten Alter von zwei Jahren stürmte er in einem offenen Angriff und in jugendlicher Leichtsinnigkeit auf den Leithengst der Herde zu, wohl wissend, dass es zwei Leibwächter zu überwinden gab, die Herde und schlussendlich auch die Leitstute. Doch letztere hatte er ohnehin mit salbungsvollen Worten und charmanten Gesten vollständig umworben, ohne dass dieser bewusst wurde, was für einer Gefahr sie sich hingab. Sonticus. Gefährlich. Ja, er selbst hatte diesen Namen nicht gewählt, doch man hatte ihm diesen Namen gegeben. Und er liebte ihn, trug ihn mit Stolz.
Nach dem offenen Angriff fiel der Leithengst Sonticus vollends zum Opfer, die Herde sah sich verloren und fügte sich dem Schicksal. Viele flohen, einige blieben aus Angst zurück. Schlussendlich war der ehemalige Leithengst der Herde nicht mehr zu erkennen, denn Satan hatte ihn regelrecht verunstaltet. Blut war auf sein nachtschwarzes Fell gespritzt, färbte dieses ein und ließ ihn umso dämonischer aussehen. Er schien kein Wesen dieser Welt zu sein.
Die folgenden Jahre waren hart für die Herde und mit jedem Jahr stahl Sonticus immer weniger Stuten. Denn inzwischen erkämpfte er sich ganze Herden. Die Leithengste fielen, ohne dass ihnen bewusst wurde, das mit ihnen geschah. Dann und wann steckte auch Sonticus einige Rückschläge ein, doch seine Rache war umso bitterer. Inzwischen schien jeder seinen Namen - und sein tödliches Erbe! - zu kennen. Denn Sonticus brachte nichts als Verderben und Tod.
Dies musste seine Herde früher oder später auch erkennen, denn Fohlen wurden nicht geduldet und gewissenlos umgebracht, bestmöglich noch verunstaltet. Nicht selten starb die Mutter einen noch grausameren Tod und bald schon hatte er neue Stuten aufgetrieben und in seine Herde getrieben. Was ihn jedoch umstimmte, war die Unfähigkeit dieser Pferde, sich zu wandeln und endlich einzusehen, dass das Leben keineswegs Zuckerschlecken und Gute Laune war. Ein schwerer Rückschlag, weshalb Sonticus seine stark angewachsene Herde beinahe restlos umbrachte. Einzig vereinzelte Pferde überlebten, doch auch diese starben früher oder später an den Folgen Sonticus´. Die Herde, welche gewiss an die hundert Tiere beherbergt hatte, wurde stark dezimiert, weil er an einem Tag gut und gerne ein Dutzend Stuten mit deren Fohlen umbrachte. Inzwischen schritt auch niemand mehr ein. So ging es immer weiter, bis nur noch eine kleine Herde um ihn bestand. Das Versagen dieser Pferde, das erworbene Wissen, nur von Idioten, Schwachköpfen und gefühlsduseligen Pferden umgeben zu sein, ließ ihn rasend werden und mit einem Schlag brachte er den Rest der Herde um. An diesem tag, so erzählte man sich, sei ein lackschwarzer, gigantischer Hengst über die Ebene gesprengt, Schweif und Kopf stolz erhoben und das Feuer der Hölle in den Augen. Doch das grausamste war sein vom Blut übergossenes Fell. Dieser Anblick würde sich auf ewig in die Erinnerungen brennen und nie wieder ausgelöscht werden. Denn Sonticus war der Albtraum aller.

Geschwister:
Gewiss unzähige

Mutter:
Obscuritas - tot

Vater:
Ventus - Leithengst, tot

Alter:
9 Jahre

Fellfarbe:
Lackschwarz wie die Verdammnis

Vorlieben:
Siege - Kämpfe - Dunkelheit - Blut - Unterwürfigkeit - Angst - wilde Stürme

Abneigungen:
Niederlagen - Feigheit - Helligkeit - Schwäche

Stärken:
Kampf - Mord - Ausdauer - Schnelligkeit - Intelligenz - Schauspielkunst - Undurchschaubar

Schwächen:
Stolz - Provokant - Blutrünstig - Abweisend - Kalt - Schweigsam - Stur

Tag als ich zur Herde kam:
12.05.2010
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BeitragThema: Re: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   Do Mai 13, 2010 11:14 am

Willkommen
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BeitragThema: Re: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   Do Mai 13, 2010 1:52 pm

Don? Wink
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BeitragThema: Re: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   Do Mai 13, 2010 3:49 pm

Danke.

Nein, Sonticus ,)
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BeitragThema: Re: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   Fr Mai 14, 2010 12:00 pm

ach tatsächlich?
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BeitragThema: Re: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   Fr Mai 14, 2010 6:17 pm

Kannst du nicht lesen?! Klar, Sonticus. +Kopf schüttel+ °Diese Grünschnäbel heutzutage° ,)
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BeitragThema: Re: Sonticus - Wild, Gefährlich und Unberechenbar   

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